{"id":199,"date":"2022-12-19T19:48:24","date_gmt":"2022-12-19T19:48:24","guid":{"rendered":"http:\/\/rslnc.com\/?p=199"},"modified":"2023-10-26T23:12:38","modified_gmt":"2023-10-26T23:12:38","slug":"achtsamkeit-durch-bewusstheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rslnc.com\/de\/wissen-de\/achtsamkeit-durch-bewusstheit\/","title":{"rendered":"Achtsamkeit durch Bewusstheit"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.19.3&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.19.3&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.19.3&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Achtsamkeit ist ein Schlagwort, dass seit geraumer Zeit in vielen Lebensbereichen herumgeistert.<\/p>\n<p><em>Aber was ist damit eigentlich genau gemeint? Und wie kann uns Bewusstheit dabei helfen, achtsamer mit uns selbst und anderen umzugehen?<\/em><\/p>\n<p>Das interessante an Achtsamkeit ist n\u00e4mlich, dass Achtsamkeit ohne Bewusstheit gar nicht m\u00f6glich ist. Denn, wie sollen wir auf etwas achten, das uns gar nicht bewusst ist?<\/p>\n<p>Vor einigen Jahren hat eine gute Freundin mir folgenden Satz mit auf den Weg gegeben: &#8222;Conciousness is the beginning of everything.&#8220;, oder zu deutsch &#8222;Bewusstheit ist der Anfang von allem.&#8220;<\/p>\n<p>Das klingt nat\u00fcrlich erst einmal unglaublich abstrakt, ist aber im Prinzip ganz einfach: Bewusstheit macht den Unterschied zwischen &#8222;die Dinge geschehen lassen&#8220; und &#8222;aktive Lebensentscheidungen treffen&#8220;.<\/p>\n<p>Wir alle m\u00fcssen jeden Tag unglaublich viele Entscheidungen treffen. Das ist sehr anstrengend. Und deshalb treffen wir viele davon sehr unbewusst. Der Nachteil davon ist, dass wir immer mehr Dinge einfach geschehen lassen oder sie mehr oder weniger automatisiert tun. Das ist an vielen Stellen hilfreich \u2013 zum Beispiel beim Autofahren. Und es reduziert die Komplexit\u00e4t des Lebens.<\/p>\n<p>An anderen Stellen ist es aber \u00fcberhaupt nicht gut f\u00fcr uns, weil wir bestimmte Dinge gar nicht mehr hinterfragen, oder in uns hineinf\u00fchlen, ob es uns \u00fcberhaupt gut tut, was wir da so automatisiert entscheiden, tun oder geschehen lassen.<\/p>\n<p>Mit anderen Worten, nur wenn wir bewusst wahrnehmen, was in uns und um uns herum passiert, sind wir \u00fcberhaupt in der Lage, uns wirklich aktiv f\u00fcr oder gegen etwas zu entscheiden.<\/p>\n<p>Das macht klar, warum es Achtsamkeit nicht ohne Bewusstheit geben kann.<\/p>\n<p>Achtsam mit uns und der Welt in der wir leben umgehen, das schliesst die Menschen um uns herum ein, baut entsprechend auf einem bewussten in uns hineinh\u00f6ren und -sp\u00fcren auf, und erfordert gleichzeitig, unsere Umwelt ebenso bewusst wahrzunehmen.<\/p>\n<p>Nur dann k\u00f6nnen wir entscheiden, was uns und anderen in einer spezifischen Situation am besten tun w\u00fcrde. In Bezug auf andere Lebewesen ist dabei vor allem Empathie wichtig \u2013 aber dazu an anderer Stelle mehr.<\/p>\n<p>Achtsamkeit in diesem Sinne ist also das bewusste Suchen nach den besten Handlungsalternativen \u2013 und das schliesst nat\u00fcrlich nichts tun explizit mit ein. Vielleicht aber auch eine kurze Pause in unserem hektischen Alltag. Der Verzicht auf die n\u00e4chste Zigarette oder den n\u00e4chsten Schokoriegel \u2013 oder eben genau deren Genuss. Denn Askese ist oft auch kein Automatismus zum gl\u00fccklich sein, oder werden.<\/p>\n<p>Man merkt, es geht bei Achtsamkeit meistens um eine Balance. Zwischen den negativen und positiven Auswirkungen des eigenen Handelns. Zwischen den eigenen Interessen, und denen anderer. Zwischen einem jetzt gleich, oder lieber sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Bewusstheit und Achtsamkeit f\u00fchren also zu einer bestimmten, fokussierten Form der Aufmerksamkeit, die <span>sich auf den <\/span>gegenw\u00e4rtigen Moment<span> bezieht (statt auf die Vergangenheit oder die Zukunft), und versucht diesen aktiv und wertfrei wahrzunehmen. Und zwar m\u00f6glichst mit allen Sinnen \u2013 sowohl emotional, als auch mit dem Verstand.<\/span><\/p>\n<p><em>Und warum sind Bewusstheit und Achtsamkeit wichtig f\u00fcr die Ausbildung von Resilienz?<\/em><\/p>\n<p><span>Da es bei Resilienz im Kern um unsere emotionale Wiederstandsf\u00e4higkeit geht \u2013 also wie es uns gelingt mit Stress, St\u00f6rungen und Krisen erfolgreich umzusgehen \u2013 ist es wichtig, die Dinge so wahrzunehmen, wie sie wirklich sind. In voller Bewusstheit. Um darauf basierend Handlungsentscheidungen zu treffen, die achtsam alle relevanten Faktoren und Auswirkungen einbeziehen.<\/span><\/p>\n<p><span>Das Gegenteil w\u00e4re, nicht wirklich hinzuschauen, sich von den eigenen \u00c4ngsten leiten zu lassen, die Dinge einfach geschehen zu lassen und die Auswirkungen weder mit dem Verstand (rational), noch dem Herzen bzw. der Seele (emotional) zu antizipieren. Und damit werden wir dann im Ergebnis oft weder unseren eigenen Bed\u00fcrfnissen, noch denen der anderen\u00a0<\/span>gerecht.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Achtsamkeit ist ein Schlagwort, dass seit geraumer Zeit in vielen Lebensbereichen herumgeistert. Aber was ist damit eigentlich genau gemeint? Und wie kann uns Bewusstheit dabei helfen, achtsamer mit uns selbst und anderen umzugehen? 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